Informatik-Investitionen: Businessnutzen wieder stärker gefragt
Social Media braucht mehr Umsatzrelevanz - "Buys" statt "Likes"
vonGammCom Global empfiehlt den Fokus auf Innovation, Cross-Selling und Organisationsstraffung

von Dr. Christoph von Gamm

Zürich, 16.7.2013 - - Unternehmen in der Schweiz und in Deutschland setzen ihre Prioritäten bei IT-Investitionen neu. Nach der grossen Social-Media-Welle im Jahr 2012 steht Business-Nutzen wieder an vorderster Stelle, insbesondere der Fokus auf Umsatzgewinnung durch Crossselling und Gewinnsteigerung durch schlanke und effektive Prozesse. Innovation wird stärker durch die Informatik gefordert, hierfür sollen Budgets aus laufendem Betrieb freigeschaufelt werden. Aber: Viele CEOs finden, dass die Fähigkeiten ihrer CIOs in Sachen Kundenorientierung und Innovation noch "ausbaufähig" ist. vonGammCom Global fokussiert daher auf Strategien, die den Kunden mehr Umsatz und Profitmaximierung durch die digitale Transformation bringen.

 

Deutsche und Schweizer Informatikleiter (CIOs), so die Forderung der Geschäftsleitungen und Verwaltungsräte, sollen im Jahr 2013 und 2014 direkten wirtschaftlichen Nutzen durch Initiativen erzielen, die Top-Line oder wenigstens Bottom-Line Auswirkungen haben. Als zeitlicher Planungshorizont für einen guten NPV (Net Present Value) wird zwei bis drei Jahre bevorzugt. Kernthemen momentan sind nach einer von März bis Juni 2013 durchgeführten Umfrage durch vonGammCom Global unter Schweizer und Deutschen Top-Entscheidern (*) die folgenden Schwerpunkte:


  • Ein höherer Wertbeitrag der Informatik am Gesamterfolg des Unternehmens - “Topline” Fokus

  • Konzentration auf die Kunden des Unternehmens und Nutzen der Informatik als Geschäftspartnerin

  • Direkter Nutzen der Informatik für die Endkunden, mehr Innovation, weniger reiner Unterhalt. Hier waren sich über 60% aller Befragten einig. Insbesondere soll die Informatik einen besseren Beitrag dazu leisten, den Kunden "wirklich zu kennen".
  • Social Media: Mehr "Buys" statt nur "Likes" - Umsatzgenerierung steht im Vordergrund, Imagepflege alleine war gestern.
  • Stärkere Flexibilität der Informatik-Prozesse um sich an veränderte Geschäftsverläufe einzustellen, auch eine stärkere Integration internationaler Bereiche insbesondere in der Exportindustrie
  • Going Global und Mobile Apps - Gleichzeitig damit das Auftreten der Informatikabteilung als Service Hub, also der Schnittstelle zwischen den Business-Bereichen des Unternehmens und spezialisierten Zulieferern

  • Flexible Arbeitsplätze und Moderne Kommunikationsmittel, um damit besser mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren, hierbei insbesondere eine nahtlose Integration von mobilen Geräten. Der Bruch zwischen Mobile und Nicht-Mobile bereitet auch den CEOs zunehmend Sorgen, insbesondere die explodierenden Aufwände für "Apps" auf den unterschiedlichen Geräten, die jedoch selten eine ordentliche Integration ins Backend aufweisen.

  • Sicherstellung der Unternehmenssicherheit und Verfügbarkeit der Informationen - Forderung nach Backup als “Service Public” statt purem “Ausspähen”.


CEOs fordern vor allem Massnahmen für Umsatzgenerierung, Kundenbindung und Geschäftsprozessoptimierung. Kernaspekete, die erstaunlicherweise eher weniger im Jahr 2013 priorisiert werden, sind von Anbieterseite hochgehypte Themen wie "Social Media" oder "Big Data". Business-Nutzen steht an vorderster Stelle. Hierbei steht insbesondere die Frage für Entscheider stärker im Raum, wie direkt eine Neuinvestition in die Informatik entweder einen “Top-Line”-Impact hat, also mehr Umsatz bringen kann oder einen “Bottom-Line-Impact” hat, entsprechend den Gewinn vermehren.


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(*) Die Umfrage wurde von März bis Juni durch vonGammCom Global Dr. Christoph von Gamm durchgeführt. Datenbasis: 72 Interviews und Gespräche mit C-Levels in der Schweiz, Deutschland, Kernindustrien: Versicherungen, Government, Banking, Medien, Food, Process und Manufacturing